Fundamente des christlichen Glaubens

1. Korinther 3,11

"Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus"


Das Fundament eines Christen hat zwei verschiedene Gesichtspunkte; einen persönlichen und einen lehrmäßigen. Es gibt nur eine persönliche Grundlage für jeden von uns:

 

Natürlich ist Jesus Christus das Fundament (der Fels; 1Kor 3,11; 10,4), aber die lehrmäßige Grundlage, die auf dem Tod und die Auferstehung Jesu Christi ruht, hat sechs verschiedenen Aspekte:

 

Hebräer 6,1-2

"1 Deshalb wollen wir das Wort vom Anfang des Christus lassen und uns der vollen Reife [d.h. der Vollkommenheit, der Vervollständigung] zuwenden und nicht wieder [den] Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott, 2 der Lehre von Waschungen (Taufen) und der Handauflegung, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht"

  1. Buße von toten Werken;
  2. Glaube an Gott;
  3. die Lehre von Waschungen (Taufen);
  4. Handauflegung;
  5. Totenauferstehung;
  6. ewiges Gericht.

Beiträge:

 

  • Die grundsätzlichen Lehren (Hauptartikel)
  • Die Grundsätzlichen Lehren - Teil 1
  • Die Grundsätzlichen Lehren - Teil 2

Beiträge:

 

  • 01 Auf den Felsen gegründet | 02 Die Autoritaet und Kraft des Wortes Gottes | 03 Durch Buße zum Glauben | 04 Glaube und Werke | 05 Die Lehre von den Taufen | 06 Eintauchen in den Heiligen Geist | 07 Die Kraft Gottes übertragen | 08 Am Ende der Zeit | 09 Die Auferstehung der Toten | 10 Ewiges Gericht


An verschiedenen Stellen in der Bibel wird das Leben des Gläubigen mit der Errichtung eines Gebäudes verglichen. So lesen wir z.B. im Judasbrief, Vers 20, Folgendes:

... erbaut euch selbst auf eurem allerheiligsten Glauben ...

 

Auch der Apostel Paulus verwendet mehrmals das gleiche Bild. In 1. Korinther 3,9-10 sagt er:

9 ... Gottes Bau seid ihr ... 10 ich (habe) als ein weiser Baumeister den Grund gelegt ...

 

In Epheser 2,22:

... in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist.

 

In Apostelgeschichte 20,32:

... dem Wort seiner Gnade, welches euch aufzuerbauen vermag ...

 

In allen diesen Bibelstellen wird das Leben des Christen mit einem Bauwerk verglichen.

 

Im natürlichen Bereich ist das Fundament der erste und wichtigste Bestandteil jedes soliden und massiven Gebäudes. Das Fundament setzt zwangsläufig der Höhe und dem Gewicht des Gebäudes, das darauf errichtet werden soll, eine Grenze. Ein schwaches Fundament kann nur ein kleines Haus tragen, ein starkes Fundament dagegen auch ein großes Gebäude. Das Verhältnis zwischen Fundament und Gebäude muss stimmen.

 

Geistlich gesehen müssen wir feststellen, dass im Leben vieler Menschen, die sich Christen nennen, anfänglich die besten Absichten bestehen, ein schönes, imposantes christliches Gebäude in ihrem Leben aufzubauen. Aber leider fängt dieses schöne Gebäude schon nach kurzer Zeit an sich zu senken. Es neigt sich grotesk zur Seite, sackt ab und wird schief. Manchmal bricht es sogar völlig zusammen und hinterlässt nur einen Trümmerhaufen von Versprechungen, Gebeten und guten Vorsätzen, die sich nicht erfüllt haben.

 

Unter diesem ganzen Schuttberg liegt der Grund für das Scheitern begraben. Es ist das Fundament, das nie richtig gelegt worden ist und deshalb das schöne Bauwerk, das geplant war, einfach nicht tragen konnte.