Artikel mit dem Tag "Palästinenser"
Viele Aussagen über den Nahostkonflikt werden ständig wiederholt, aber selten historisch geprüft. Dieser Artikel beleuchtet vier große Mythen: den Vorwurf des Landdiebstahls, die Entstehung der palästinensischen Nationalidentität, die Ereignisse von 1947 und 1948 sowie den Völkermord-Vorwurf gegen Israel. Sachlich, klar und faktenorientiert.
Die Behauptung, Palästinenser stammten von den Kanaaniten ab, ist historisch, biblisch und genetisch unbegründet. Der Name „Palästina“ stammt aus römischer Zeit und diente der Tilgung jüdischer Identität. Eine eigenständige palästinensische Nation entstand erst im 20. Jh. als politisches Konstrukt, nicht als Fortsetzung eines alten Volkes. Das Land Israel bleibt biblisch das Erbe des jüdischen Volkes.
Die Idee eines „palästinensischen Volkes“ ist historisch neu. Vor den 1960ern nannten sich alle Bewohner des Mandatsgebiets Palästinenser. auch Juden und Christen. Erst Arafat und die PLO konstruierten eine eigene Identität, vor allem als Waffe gegen Israel. Statt einen Staat aufzubauen, annektierten Jordanien und Ägypten die Gebiete 1948. Selbstbestimmung ist ein Recht, aber eine Identität, die nur aus Israels Ablehnung lebt, führt nicht zu Frieden.
In diesem Beitrag geht es um das vielleicht kontroverseste Thema der heutigen Zeit. Israel oder Palästina? Wie lautet der richtige Name für das Heilige Land? Eine zweite Frage schließt sich der ersten an, nämlich wem das Land gehört?