Feste der Bibel

Adar ist der zwölfte Monat des biblischen Kalenders im Erlösungszyklus. Er ist der Monat der „herrlichen Gegenwart Gottes in der dunklen Wolke“, denn das Wort „Adar“ bedeutet „herrlich, Dunkelheit, Wolke“.
Ist das Feiern von Weihnachten heidnisch oder christlich? Darf ein Christ Weihnachten feiern und einen Weihnachtsbaum aufstellen? Manche werden vielleicht erstaunt sein, doch solche Fragen ereilen uns ständig.
Wusstest Du, dass damals der Hohepriester das Blut des Opfertieres sieben Mal an den Gnadenstuhl sprengen musste und das Jesu Blut ebenso sieben Mal vergossen wurde?
Schofarhörner (pl. Schofaroth) sind ein uraltes biblisches Instrument, doch sie sind nicht wie ein Musikinstrument zu verstehen oder einzusetzen, sondern wie eine „geistliche Waffe“. Durch den Klang des Schofars, der „kein Klang dieser Welt“ ist, erfolgt eine Proklamation in die geistliche Dimension hinein.
Jamim Nora'im – Die Tage der Ehrfurcht: Ein Ruf zur Versöhnung
Die Hochheiligen Tage oder Hohen Feiertage, auch bekannt unter Jamim Nora'im (Tage der Ehrfurcht), ist in erster Linie die Bezeichnung für die beiden Tage Rosch ha-Schana und Jom Kippur. Mit Jamim Nora'im wird auch der 10-tägige Zeitraum von Rosch ha-Schana bis Jom Kippur benannt, der als die zehn Tage der Umkehr oder die zehn Tage der Ehrfurcht bezeichnet wird. Des Weiteren kann sich Jamim Nora'im auch auf die gesamte 40-tägige Bußperiode vom 1. Elul bis Jom Kippur beziehen.

Die Herbstfeste beginnen mit einem vierzig Tage dauernden Zeitabschnitt, der im Hebräischen "Teschuwa" heißt, was "Buße tun" oder "umkehren" bedeutet. Dieser Zeitraum beginnt an Rosch Chodesch Elul (1. Elul), und endet am 10. Tischri nach 40 Tagen, an Jom Kippur. Diese 40-tägige Periode wird auch als "Jemei Ratzon" (Tage der Gunst) bezeichnet.
In 3. Mose 23 wird erwähnt, dass zwischen den ersten vier Frühjahrs- und den späteren drei Herbstfesten eine Pause von vier Monaten liegt. Es liest sich wie eine unnötige Unterbrechung, wenn man nicht versteht, was wirklich ausgesagt wird. Die Zeit der Sommerhitze hat eine messianische Bedeutung. Tatsächlich weist Jesus selbst auf diese viermonatige Pause hin, als Er mit der Frau aus Samaria spricht.

Schawuot – Das Wochenfest (Pfingstfest)
Fünfzig Tage nach Pessach wird Schawuot gefeiert. Das Fest ist auch bekannt als Wochenfest oder Pfingsten und bezeichnet den Zeitpunkt der Gabe der Tora sowie die Gabe des Heiligen Geistes. Der HERR gab uns an diesem Tag von Schawuot zwei seiner unschätzbarsten Gaben. Es ist somit das Fest des Wortes und des Geistes Gottes, da Wort und Geist unlösbar miteinander verbunden sind.

Chag ha-Mazzot (Fest der ungesäuerten Brote)
Unmittelbar nach Pessach, dem Sederabend, folgt das Fest der ungesäuerten Brote. Es beginnt am 15. Nissan und dauert sieben Tage. Beide Feste sind miteinander verbunden und gehen nahtlos ineinander über. Während Pessach an das vorüberschreiten des Verderbers, durch das Blut des Lammes, erinnert, besinnt sich das Fest der ungesäuerten Brote an den raschen Auszug der Israeliten aus Ägypten.

Chag ha-Bikkurim (Fest der Erstlingsfrüchte)
Das Fest der Erstlingsfrüchte ist der Zeitpunkt der Auferstehung Jesu und steht für den völligen Sieg über Satan. Es spricht von der Hingabe des ersten und besten Teils an Gott und seinem Anspruch auf unser Leben. Das Fest beginnt immer am Tag nach dem Schabbat, während des Festes der ungesäuerten Brote und hat eine viel tiefere Bedeutung, als lediglich der Startschuss für den Erntebeginn zu sein.

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