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Unterordnung innerhalb der Dreieinigkeit

Die Bibel offenbart, dass Gott Einer und gleichzeitig mehr als Einer ist. Im weiteren Verlauf der Bibel werden die drei Personen offenbart, die der Eine, wahre Gott sind: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Drei und doch eins, absolut eins.

 

Es gibt eine Haltung der Unterordnung und des Dienens und dies ist ein ewiger Teil des Wesens Gottes. Seit Gott existiert gibt es diese Haltung der Unterordnung und des Dienens innerhalb der Dreieinigkeit. Das ist nichts, was mit der Schöpfung begonnen hat, sondern es ist etwas Ewiges. Dies war in der Dreieinigkeit bereits vor der Schöpfung. Es war vor Anbeginn der Zeit vorhanden und es wird auch bis in alle Ewigkeit in der Dreieinigkeit vorhanden sein.

 

Wenn wir uns die Beziehung des Sohnes Jesu zum Vater ansehen, erkennen wir das es eine Beziehung der absoluten Haltung der Unterordnung und vom ewigen dienen gekennzeichnet ist.

 

Johannes 5,19

"Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht; denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn"

 

Jesus hat in Seinem Leben nie etwas allein initiiert. Die Initiative kam immer von Seinem Vater.

 

Johannes 5,30

"Ich kann nichts von mir selbst tun; so wie ich höre, richte ich, und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat"

 

Wenn Jesus sagt, dass Er nichts von sich selbst tun kann, dann deutet Er damit an, dass Er völlig von Seinem Vater abhängig war.

 

Johannes 8,28-29

"28 Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und dass ich nichts von mir selbst tue, sondern wie der Vater mich gelehrt hat, das rede ich 29 Und der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht allein gelassen, weil ich allezeit das ihm Wohlgefällige tue"

 

Jesus sagte nichts, was Ihn der Vater nicht gelehrt hatte. Jesus tat nichts aus sich selbst heraus. Es war die ewige Haltung des Sohnes gegenüber dem Vater.

 

Johannes 15,10

"Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe"

 

Jesus blieb in der Liebe des Vaters, indem Er immer seine Gebote hielt. Das galt nicht nur für Sein Leben auf Erden; dies hat Gültigkeit bis in alle Ewigkeit.

 

In 1. Korinther 15 lesen wir, was Paulus über die Vollendung der Absichten Gottes für alle Zeitalter sagt. Zunächst erklärt er das der Vater es bewirken wird, das dem Sohn alles unterworfen sein wird. All seine Feinde werden unter seinen Füssen sein. Dann sagt er weiter, wenn das geschehen ist, wird der Sohn seinerseits für alle Ewigkeit dem Vater sich selbst unterordnen.

 

1. Korinther 15,28

"Wenn ihm [Jesus] aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei"

 

In Ewigkeit wird der Sohn dem Vater untergeordnet sein. Unterordnung ist in dem Fall nichts Zeitliches, sondern etwas Ewiges. Es begann in der Ewigkeit und wird in der Ewigkeit hinfort bestehen.

 

Wir leben in einer Kultur, in der das Wort "Diener" als etwas Erniedrigendes empfunden wird und heute möchte niemand ein Diener sein, es sei denn es ist hochbezahlt und selbst dann wird man nochmal genau darüber nachdenken. Aber dies ist eine völlig unbiblische Haltung, die in keinerlei Beziehung zu dem steht, was die Bibel lehrt.

 

Betrachten wir nun die Haltung des Heiligen Geistes, der dritten Person der Dreieinigkeit, gegenüber dem Vater und der Sohn.

 

Johannes 15,26

"Wenn der Beistand gekommen ist, den ich euch von dem Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der von dem Vater ausgeht, so wird der von mir zeugen"

 

Der Heilige Geist kam, und diese Verheißung erfüllte sich an Pfingsten, weil der Vater und der Sohn ihn sandten. Er kam im Gehorsam gegenüber dem Vater und dem Sohn.

 

Johannes 16,13

"Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen"

 

Der Heilige Geist ergreift nie die Initiative. Das ist sehr Interessant. Der Sohn nahm dem Vater nie die Initiative weg. Der Heilige Geist nimmt dem Vater und dem Sohn nie sie Initiative weg. Er sagt nur was er hört.

 

Dann erklärt Jesus in Johannes 16,14:

"Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen"

 

Der Heilige Geist will nie sich selbst verherrlichen. Sein einziges Ziel besteht darin, Jesus zu verherrlichen.


Quellen:

  • Ralph O. Muncaster - Was ist die Trinität
  • Ernst-Martin Borst - Dreieinigkeit - Vater, Sohn und Heiliger Geist
  • eigene Anmerkungen

 

Gottes Segen Euch allen!

 

1. Thessalonicher 5,23

"Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und  vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus!"

 

Amen

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