Artikel mit dem Tag "Gemeinde"
Was tun, wenn man die Sichtweise der Ältesten in der Gemeinde nicht teilt? Soll man sich unterordnen, widersprechen oder die Gemeinde verlassen? Dieser Beitrag zeigt anhand der Bibel, wie Christen mit Lehrkonflikten, geistlicher Leitung und unterschiedlichen Überzeugungen umgehen sollten, ohne Einheit oder Wahrheit zu opfern.
„Tröstet, tröstet mein Volk!“ (Jes 40,1) – dieser göttliche Aufruf gilt bis heute. Israel ist und bleibt Gottes erwähltes Volk – trotz Verfolgung, Ablehnung und Hass. Der Trost für Israel kommt nicht aus Politik, sondern aus Gottes unwiderruflicher Treue und der Hoffnung auf den Messias. Der Auftrag an die Gemeinde ist klar: Trösten, stützen, bezeugen. Doch wer nimmt diesen Auftrag heute noch ernst?
Die Ersatztheologie lehrt fälschlicherweise, dass die Gemeinde Israel im Heilsplan Gottes ersetzt hat. Doch die Bibel betont Gottes Bundestreue und die zentrale Rolle Israels, wie Römer 11 und Jeremia 31 zeigen. Diese Irrlehre gefährdet das Verständnis biblischer Verheißungen und fördert antisemitische Ansichten. Christen sind aufgerufen, die Wahrheit der Schrift zu bezeugen und Gottes unveränderte Pläne für Israel anzuerkennen.
Die Gemeinde in den Nationen ist Gottes erwähltes Mittel, durch welches Israel dazu provoziert werden wird, „Ja“ zu Jesus und seiner erwiesenen Gnade zu sagen. Gottes endzeitliches Wirken wird ausgelöst von seinem Eifer für Israel und Jerusalem und von der betenden Gemeinde, welche sich auf sein Herz ausrichtet und für die Errettung Israels mit Fasten und heiligen Versammlungen auf der ganzen Erde betet.