Mythos zur Landrechtfertigung – Stammen Palästinenser von Kanaanitern ab?


1. Mose 17,8

Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land geben, ... zum ewigen Besitz; und ich will ihr Gott sein.


Eine erfundene Herkunft als politisches Werkzeug: Warum sich Palästinenser zu Unrecht auf die Kanaaniter berufen, um Israels Existenzrecht zu bestreiten:

 

Immer häufiger hört man die Behauptung, sogenannte „Palästinenser“ seien die Nachfahren der biblischen Kanaaniter und hätten deshalb ein ursprüngliches und legitimes Recht auf das Land Israel. Doch diese Behauptung ist historisch, ethnisch und theologisch unhaltbar.

 

Wer waren die Kanaaniter?

Die Kanaaniter waren Nachkommen Kanaans, des Sohnes Hams (1Mo 10,15-19). Sie bildeten zahlreiche Stämme, darunter die Amoriter, Jebusiter, Hethiter und Girgasiter. Ihr Gebiet umfasste Teile des heutigen Israel, Libanon und Syrien. Der Gott der Abrahams, Isaaks und Jakobs bezeichnete ihre Praktiken, darunter Kinderopfer, Inzest und Götzendienst, als abscheulich (5. Mose 18,9-12). Deshalb wurde Israel beauftragt, sie zu vertreiben, nicht aus Machtgier, sondern als Gericht (2Mo 23,27-33; Jos 3,10).

 

Was sagt der Tanach oder die Bibel sonst noch?

Interessant: Das Land Kanaan war ursprünglich Sem (dem Vorfahren Abrahams) zugeteilt worden, doch Kanaan, ein Nachkomme Hams, besetzte es widerrechtlich. Die Bibel berichtet also von einer Rückgabe des Landes an die rechtmäßigen Erben, nicht von Kolonialismus.

 

Kurz: Wer sind die sogenannten „Palästinenser“?

Der Begriff „Palästinenser“ stammt aus der römischen Zeit, als das Land nach dem jüdischen Aufstand als „Syria Palaestina“ umbenannt wurde, in Anlehnung an Israels Erzfeinde, die Philister. Vor 1948 galten übrigens vor allem Juden als „Palästinenser“, wie viele Mandatspässe zeigen.

 

Selbst arabische Stimmen bestätigen: Es gibt keinen ethnischen Unterschied zwischen Jordaniern, Syrern, Libanesen und sogenannten Palästinensern, die „palästinensische Identität“ wurde aus politischen Gründen konstruiert, um Israel zu delegitimieren (vgl. Aussagen von Zuheir Mohsen, PLO).

 

Fazit

Der Mythos einer kanaanitischen Abstammung ist nichts weiter als eine ideologische Konstruktion, um einen Landanspruch zu untermauern, der historisch und biblisch nicht existiert.

 

Wer heute behauptet, die Palästinenser seien „Ureinwohner“, ignoriert nicht nur Geschichte, sondern auch archäologische und genealogische Tatsachen. Das biblische Zeugnis, der Lauf der Geschichte und selbst islamische Quellen zeigen klar: Das Land Israel war und ist das Erbe des jüdischen Volkes.

 

Vier Fragen zu den „Ureinwohnern“ Palästinas

Wann immer jemand behauptet, die heutigen Palästinenser seien die indigenen oder autochthonen Bewohner des alten Palästina, lohnt es sich, vier einfache Fragen zu stellen:

  1. Wenn die Palästinenser die „Ureinwohner“ sind, warum haben sie keinen eigenen Namen für sich?
  2. Warum werden sie erst seit etwa 50 Jahren überhaupt so genannt?
  3. Warum ergibt kein DNA-Test die Volkszugehörigkeit „Palästinenser“?
  4. Warum hat es niemals einen Staat „Palästina“ gegeben?

Diese vier Fragen decken auf, dass es sich bei der palästinensischen Identität um eine moderne politische Konstruktion, nicht um eine ethnische oder historische Herkunft handelt.

 

Der Name „Palästina“ – eine römische Erfindung

Nach dem jüdischen Bar-Kochba-Aufstand im Jahr 135 n. Chr. benannte der römische Kaiser Hadrian das Land Israel in Syria Palaestina um. Damit wollte er die Erinnerung an das jüdische Volk und seine Verbindung zu Jerusalem auslöschen.

 

„Syria“ bezog sich auf die Assyrer, die einst Teile der Region besetzt hatten. „Palaestina“ leitete sich von den Philistern ab, einem Seevolk aus dem griechisch-mykenischen Raum, das an der Küste des heutigen Gazastreifens siedelte (vgl. 1Sam 17; David und Goliath).

 

Die Philister waren keine Araber, und der Name „Palästina“ hatte mit den später dort lebenden arabischen Völkern nichts zu tun.

Unter nachfolgenden Herrschern, Byzantiner, Araber, Kreuzfahrer, Ägypter, Osmanen und Briten, blieb dieser Name lediglich als geografische Bezeichnung erhalten, nicht als Ausdruck einer nationalen Identität.

 

Kein einheitliches Volk, kein Eigenname

Während der 400-jährigen osmanischen Herrschaft (bis 1917) war „Palästina“ kein Staat, sondern nur ein Verwaltungsdistrikt.

Die Bevölkerung bestand aus einem bunten Gemisch verschiedener Ethnien, Griechen, Syrer, Türken, Ägypter, Juden, Christen und Beduinen. Es gab keine Gruppe, die sich als ein eigenes Volk verstand oder gar einen eigenen Namen trug.

 

Darum existiert bis heute kein authentisch arabischer Begriff für „Palästinenser“. Das Wort „Falestine“ ist nur eine phonetische Anpassung, da es im Arabischen keinen Buchstaben „P“ gibt.

 

Auch der Koran bezeichnet die Region nur einmal als al-muqaddasa („das heilige Land“), gemeint ist das Land, das Gott den Juden gegeben hat. Jerusalem (al-Quds) wird im Koran nicht einmal namentlich erwähnt. Die Bezeichnung al-Aqsa („der ferne Ort“) wurde erst nachträglich auf Jerusalem übertragen, als dort die Moschee errichtet war.

 

Wie die Bezeichnung „Palästinenser“ entstand

Bis ins 20. Jahrhundert wurden alle Bewohner der Region, Juden, Christen, Muslime, als „Palästinenser“ bezeichnet, ähnlich wie man „Rheinländer“ sagt, ohne damit eine Ethnie zu meinen.

 

Erst nach der Gründung des Staates Israel 1948 suchten arabische Führer nach einem Begriff für die muslimischen Bevölkerungsteile, die außerhalb Israels lebten. 1964 wurde mit der Gründung der PLO (Palestine Liberation Organization) der Begriff „Palästinenser“ neu definiert, diesmal politisch: Er bezeichnete alle Muslime (nicht Juden oder Christen) aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland, also die, die nicht Teil Israels waren.

 

Damit entstand ein neues, politisches Konstrukt: ein „Volk“ ohne gemeinsame Geschichte, Sprache, Ethnie oder Kultur.

 

DNA-Tests: kein „palästinensisches Erbgut“

Genetische Analysen bestätigen, dass die heutigen Palästinenser keine eigene ethnische Gruppe sind.

Die DNA weist auf unterschiedliche Ursprünge hin, ägyptisch, syrisch, jordanisch, irakisch oder jemenitisch. Darauf deuten auch viele Familiennamen hin:

  • Al-Masri („der Ägypter“)
  • Al-Halabi (aus Aleppo, Syrien)
  • Al-Baghdadi (aus Bagdad, Irak)
  • Al-Yamani (aus dem Jemen)
  • Al-Mughrabi (aus Marokko)

Diese Namen erzählen von einer arabisierten Bevölkerung, nicht von einem uralten Volksstamm. Da häufig innerhalb der Großfamilie geheiratet wird, bleibt diese ethnische Vielfalt auch in der DNA vieler Generationen nachweisbar.

 

Warum es nie einen Staat „Palästina“ gab

Weil es kein eigenständiges palästinensisches Volk gab, existierte auch kein palästinensischer Staat. Die Region war immer Teil anderer Reiche: römisch, byzantinisch, arabisch, osmanisch oder britisch. Erst 1948, mit der Gründung Israels, wurde der Begriff „Palästina“ in der politischen Auseinandersetzung neu aufgeladen.

 

Zudem verkauften viele arabische Großgrundbesitzer ihr Land freiwillig an jüdische Einwanderer, so viele, dass der Großmufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini (später SS-Gruppenführer), solche Verkäufe verbot. Etwa 20 % der heutigen israelischen Bevölkerung sind arabische Muslime, die nie flohen, sondern geblieben sind. Sie leben als israelische Staatsbürger, wählen mit, stellen eigene Parteien (z. B. Raʿam) und sogar Richter am Obersten Gerichtshof.

 

Die wahre Geschichte der Zuwanderung

Nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches wuchs die Bevölkerung der Region erst durch Zuwanderung stark an – parallel zur jüdischen Einwanderung. Um 1900 lebten im gesamten Gebiet kaum so viele Menschen wie heute in Tel Aviv.

Viele Muslime, die heute als „Palästinenser“ gelten, oder deren Eltern, kamen erst im 20. Jahrhundert ins Land.

 

In der arabischen Welt gelten sie bis heute als „die Übriggebliebenen“, als kein „echtes“ arabisches Volk. Selbst untereinander bestehen starke Spannungen, etwa zwischen Clans im Gazastreifen oder zwischen muslimischen und christlichen Palästinensern im Westjordanland. Die Grenze zwischen Ägypten und Gaza ist deshalb stärker bewacht als die zu Israel.

 

Fazit: Ein neues Volk, aber keine Ureinwohner

Das heutige palästinensische Volk ist ein neu entstandenes politisches Kollektiv, nicht die Fortsetzung einer alten Ethnie.

Ihre Symbole, selbst die bekannte Kufiya, stammen nicht aus der Region, sondern sind kulturelle Importe (die Kufiya ist ursprünglich irakisch).

 

Das bedeutet nicht, dass Palästinenser kein Volk sind, wenn sich Menschen als Volk definieren, sind sie eines. Aber sie sind nicht die indigenen Bewohner des Landes Israel. Sie können daher keinen historischen Anspruch auf das Land erheben, das schon lange vor ihrer Entstehung das Erbe Israels war und ist.

 

Tipp zum Schluss:

  • Wenn Ihnen jemand erzählt, die Palästinenser seien die Ureinwohner Palästinas, stellen Sie einfach diese vier Fragen:
  • Wie heißen sie in ihrer eigenen Sprache?
  • Seit wann gibt es sie unter diesem Namen?
  • Warum zeigt kein DNA-Test eine „palästinensische“ Herkunft?
  • Wann und wo existierte je ein Staat „Palästina“?

Sie werden überrascht sein, wie schnell viele ins Schwimmen geraten und wie wenig sie über die tatsächliche Geschichte dieses Landes wissen.


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Gottes Segen Euch allen!

 

1. Thessalonicher 5,23

„Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus!“

 

Amen und Amen