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Was ist Gnade?

Römer 6,14

"Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade"

 

Römer 3,20

"weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann..."

 

Philipper 3,9

"und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens"

 

Epheser 2,8-9

"8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme"

 

Apostelgeschichte 13,39

"und von allem, wovon ihr durch das Gesetz Moses nicht gerechtfertigt werden konntet, wird durch diesen jeder gerechtfertigt, der glaubt"

 

1. Timotheus 1,9a

"indem er dies weiß, dass für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist..."


Was in diesem Beitrag versucht wird zu übermitteln, wird vielleicht überraschen. Oft leben Christen nicht so, wie Gott es möchte, und kommen somit nicht in den vollen Genuss der Erlösung, die der Herr zur Verfügung gestellt hat, weil diese wichtige Lehre nicht richtig verstanden wird. Welche Lehre ist gemeint? Die Beziehung zwischen Gesetz und Gnade.

 

Wir schätzen, dass mindestens neunzig Prozent der bekennenden Christen keine rechte Klarheit darüber haben, was in den Augen Gottes im Hinblick auf Gerechtigkeit wirklich wichtig ist. Dieser Beitrag wurde zu dem Zweck geschrieben, um zu entdecken, was im Leben eines Christen wichtig ist und was nicht. Wir glauben, dass es für jeden von uns entscheidend ist, sich darüber im Klaren zu sein.

 

Viele Probleme, mit denen sich Christen herumschlagen, stehen im direkten Zusammenhang damit, inwieweit sie diese beiden Wege zur Gerechtigkeit verstanden oder eben nicht verstanden haben. Man muss sich einmal vergegenwärtigen, welchen Stellenwert dieses Thema in der Bibel hat. Ein ganzer Brief des Paulus, nämlich der Galaterbrief, beschäftigt sich damit. In den sechs Kapiteln dieses Briefs kommt 28mal der Begriff "Gesetz" vor. Neben dem Galaterbrief gibt es noch mindestens 27 weitere Kapitel im Neuen Testament, in denen die Beziehung zwischen Gesetz und Gnade thematisiert wird. Mit anderen Worten: Die Frage nach "Gesetz oder Gnade" ist ein Leitthema neutestamentlicher Lehre.

 

Das haben nur wenige Gläubige verstanden. Sie schlagen erst den einen Weg ein, dann den anderen und stehen dann mit einem Bein hier und mit dem anderen dort und haben keine klare Vorstellung davon, wie sich beide Wege unterscheiden.

 

Das Thema "Gesetz und Gnade" hat unbeschreiblich große Auswirkungen auf unser Leben, vor allem im Hinblick auf das herannahende Ende des Zeitalters. Was man in diesem Beitrag liest, hat, richtig verstanden, das Potenzial, ein Leben von jetzt an dauerhaft positiv zu verändern. Es kann helfen, wahre Freiheit zu finden und die tödliche Kraft der Gesetzlichkeit im Leben auszumerzen.

 

Was ist „Gesetz“?

In unserer Betrachtung des Themas steht der Begriff "Gesetz" für religiöses Gesetz. Unsere Lehre bezieht sich nicht auf bürgerliches Recht oder Strafrecht, die beide der Erhaltung der gesellschaftlichen Ordnung dienen. Bürgerliches Recht und Strafrecht sind eine Notwendigkeit; sie sind Gottes Wille. Alle Christen sollen sich dem Gesetz ihres Landes, wie auch anderen Formen ziviler oder bürgerlicher Gesetzgebung, die auf sie zutreffen, unterordnen. Wir beschäftigen uns vielmehr mit Gesetz als Mittel zur Erlangung von Gerechtigkeit vor Gott.

 

Als Einführung in dieses Thema ziehen wir eine Passage aus dem Römerbrief heran, wo Paulus eine grundsätzliche und weitreichende Aussage macht:

 

Römer 10,4

"Denn Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt".

 

Man kann nur staunen über die Exaktheit der Schrift, wenn man sich vor Augen führt, dass die verschiedenen Texte des Neuen Testaments keine philosophischen Abhandlungen waren, sondern Briefe, die unter teils schwierigen Umständen und unter Druck in irgendwelchen Privathäusern oder gar in Gefängnissen verfasst wurden. Es ist ganz offensichtlich, dass der Heilige Geist ungeachtet widriger Umstände oder Herausforderungen jedes Wort lenkte, das geschrieben wurde.

 

In diesem Zitat sagt Paulus Folgendes: Sobald jemand an Jesus Christus glaubt – und zwar in der Art und Weise, wie diese Erfahrung im Neuen Testament definiert wird –, ist das für diese Person das Ende des Gesetzes als Mittel, um Gerechtigkeit zu erlangen. Es ist nicht das Ende des religiösen Gesetzes als Teil des Wortes Gottes, denn das Gesetz wird ewig Bestand haben. Es ist auch nicht das Ende des Gesetzes als Überlieferung der Geschichte Israels. Es ist allerdings das Ende des Gesetzes als Mittel und Weg, um vor Gott gerecht zu werden. Dabei gibt es keine Ausnahmen. Dies gilt für Juden und Nichtjuden. Dies gilt für "jeden, der glaubt".

 

Also: Sobald man Glauben biblischen ausübt, um die Errettung in Jesus Christus zu erlangen, ist dies das Ende von Gesetz als Mittel zur Erlangung von Gerechtigkeit. Dieses einfache Statement würde, wenn man es bis zu seinem logischen Fazit weiterdenken würde, weit reichende Veränderungen in fast allen Bereichen der Gemeinde Jesu bewirken, vorausgesetzt, es würde richtig verstanden und angewandt.

 

Das Gesetz des Mose

Wenn wir in diesem Beitrag den Begriff "das Gesetz" verwenden, dann im selben Sinne wie im Neuen Testament: Wir meinen damit ganz konkret das Gesetz des Mose. Es ist sehr wichtig, dies zu verstehen. Mit "das Gesetz" (mit dem bestimmten Artikel „das“) ist im Neuen Testament durchweg "das Gesetz des Mose" gemeint.

 

In Epheser 2,15 gebraucht Paulus die Wendung "das Gesetz der Gebote, die in Satzungen enthalten sind". Die "Gebote" sind die direkten Anforderungen bzw. Verbote, also die Zehn Gebote: Du sollst nicht Ehebruch begehen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen etc. Mit "Satzungen" ist eine bestimmte Art zu leben gemeint, bei der man die Gebote in die Praxis umsetzt: bestimmte Dinge, die man tun musste, bestimmte Vorgehensweisen oder Prozeduren, die man befolgen musste, wie z.B. Erstattung bei Verlust von Dingen oder die Darbringung eines entsprechenden Opfers im Haus des Herrn. Somit lässt sich das gesamte Gesetz mit der Wendung "das Gesetz der Gebote, die in Satzungen enthalten sind" zusammenfassen.

 

Man denkt vielleicht: "Ich bin kein Jude. Ich wurde nicht unter dem Gesetz des Mose groß und deshalb sind diese Überlegungen für mich nicht relevant". Aber sie betreffen uns sehr wohl. Paulus erklärt uns das in Römer 2, wo er die Funktion des Gesetzes erläutert. Er sagt, die Nichtjuden seien, obwohl die meisten von ihnen nie dem Gesetz des Mose unterstellt waren, in gewisser Weise sich selbst Gesetz geworden.

 

Römer 2,14-15

"Denn wenn Nationen, die kein Gesetz [das Gesetz des Mose] haben, von Natur dem Gesetz entsprechend handeln, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz. Sie beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mit Zeugnis gibt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen."

 

Beachte, dass nicht das Gesetz an sich in den Herzen der Nationen bzw. Nichtjuden geschrieben ist, sondern das Werk des Gesetzes. Mit anderen Worten: Im Herzen jedes Nichtjuden ist etwas, das für ihn dieselbe Wirkung hat wie das Gesetz des Mose für einen Juden. Was tut das Gesetz für einen Juden? Das Gesetz wirft die Frage nach persönlicher Verantwortung und persönlicher Schuld auf. Somit könnte man also sagen, dass ein Nichtjude einen "inneren Gerichtshof" hat, vor dem ihn seine Gedanken entweder anklagen oder freisprechen und in dem sein Gewissen als Richter fungiert.

 

Ein Gerichtshof in unseren Gedanken

Hierzu ein Beispiel: In vielen verschiedenen Volksgruppen gilt es als Sünde, wenn man lügt. Dies gilt allerdings nicht für alle Menschen. Manche Leute tolerieren Lüge; für manche ist es ausschlaggebend, wen man anlügt. Für einen Muslim ist es falsch, einen anderen Muslim anzulügen, aber unter bestimmten Umständen könnte es möglicherweise in Ordnung sein, jemanden anzulügen, der kein Muslim ist. Jedenfalls haben die meisten Kulturkreise bestimmte Regeln, was Lüge anbelangt.

 

Nehmen wir nun jemanden, der kein Jude ist, und dessen Verhaltenskodex besagt, es sei falsch zu lügen. Aus irgendeinem Grund lügt er doch einmal. Wenn er lügt, wird sein "innerer Gerichtshof" einberufen. Ein Gedanke sagt: "Du hast eben gelogen." Ein zweiter Gedanke erwidert: "Das war doch im Grunde keine Lüge. Ich habe die Wahrheit einfach ein bisschen anders formuliert." Darauf entgegnet der erste Gedanke: "Nein, du hast gelogen. Du hast gewusst, dass das nicht wahr war." Das Gewissen der Person fungiert währenddessen als Richter. Wir sehen also im Inneren dieser Person die Wirkung des Gesetzes. Es ist nicht das Gesetz des Mose an sich, sondern die Funktion des Gesetzes im Herzen und im Denken dieser Person. Und deshalb bewirkt das Werk des Gesetzes im Inneren eines Nichtjuden dasselbe was das Gesetz des Mose in einem Juden bewirken soll.

 

Paulus spricht diesen Punkt an, um seinen Lesern vor Augen zu führen, dass seine Lehre über das Gesetz nicht nur für Menschen gilt, die aus einem jüdischen Hintergrund kommen. Sie gilt für alle Menschen, weil in ihnen allen irgendein moralischer oder rechtlicher "Kodex" wirksam ist, und wir glauben, dass es da keine Ausnahmen gibt. Aus diesem Grund können wir sagen, dass wir alle wissen, wie es ist, wenn ein Nichtjude sich selbst Gesetz ist, sei es stark und effektiv oder schwach und ineffektiv. Jeder von uns hat etwas in sich, das wie ein Gesetz wirkt. Wenn wir auf unser Leben zurückblicken, werden wir uns vermutlich an viele Begebenheiten erinnern, in denen dieser "innere Gerichtshof" in unserem Herzen und in unseren Gedanken einberufen wurde. Wir versuchten, uns zu rechtfertigen und wurden doch gleichzeitig von uns selbst angeklagt. Unser Gewissen trat auf den Plan, um ein Urteil zu fällen. Das ist das "Werk des Gesetzes", das in unsere Herzen geschrieben ist.

 

Was ist „Gnade“?

Wie lautet nun die Definition von "Gnade"? Im Grunde ist es fast schon anmaßend, "Gnade" überhaupt definieren zu wollen, aber wenn man eine Definition geben möchte, dann folgende: "Gnade ist das, was Gott umsonst gibt und im Glauben angenommen wird, ohne dass man etwas dafür geleistet oder es verdient hätte."

 

Diese Definition von Gnade enthält zwei wichtige Aspekte. Am Wichtigsten überhaupt ist, dass wir nichts leisten können, um sie zu bekommen, und dass wir sie nicht verdient haben. Alles, wofür wir arbeiten können oder verdient haben, ist nicht Gnade.

 

Die zweite Tatsache: Gnade empfängt man normalerweise durch Glauben. Epheser 2,8-9 lässt keinen Zweifel daran: "Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme." Jemand hält sich vielleicht für sehr geistlich und sagt: "Nun, ich wurde zwar aus Gnade errettet, aber immerhin hatte ich den Glauben, um die Gnade zu empfangen!" Doch auf der Grundlage dieser Bibelstelle würde Gott erwidern: "Ja, aber vergiss nicht, dass ich dir den Glauben gab. Nicht einmal das hast du aus dir selbst heraus zustande gebracht." Gnade ist nichts, womit man prahlen kann. Die Gnade Gottes umsonst anzunehmen, zählt zu den schwierigsten Dingen überhaupt, weil wir immer zu der Auffassung neigen, wir müssten noch ein klein wenig beitragen, um etwas dafür zu leisten oder sie verdient zu haben. Vielleicht glaubt man, es habe einen speziellen Grund gehabt, warum Gott uns auserwählt hat, aber die Bibel lehrt etwas anderes.

 

Zwei Wege zur Gerechtigkeit

In der Menschheitsgeschichte und in allem, was die Bibel offenbart, gibt es nur zwei mögliche Wege, um Gerechtigkeit zu erlangen, und jeder, der gerecht werden will, muss einen dieser beiden Wege beschreiten. Noch dazu schließen sich die beiden Wege gegenseitig aus. Wenn man den einen Weg geht, kann man nicht den anderen gehen. Man kann die beiden nicht miteinander mischen. Der eine Weg führt über die Werke des Gesetzes, der andere über Gnade durch Glauben.

 

Wir wissen nicht, wie man es noch eindringlicher sagen könnte, aber Verwirrung und Unklarheit in diesem Punkt ist die Wurzel der meisten unserer Probleme. Die Menschen möchten ein bisschen Gesetz und ein bisschen Gnade mischen, doch Gott lässt das nicht zu. Wenn etwas durch Gesetz ist, ist es nicht aus Gnade und wenn etwas aus Gnade ist, ist es nicht durch Gesetz.

 

Sehen wir uns dazu einige Bibelstellen an, zuerst Johannes 1,17, wo es heißt: "Denn durch Mose wurde uns das Gesetz gegeben, aber durch Jesus Christus sind die Gnade und die Wahrheit zu uns gekommen". Bitte beachte das Wort "aber" in diesem Zitat. Wie kam das Gesetz? Durch Mose. Wie sind Gnade und Wahrheit gekommen? Durch Jesus Christus. Die beiden sind grundverschieden.

 

Und in Römer 6,14 steht: "Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade." Beachte, wie mit "nicht… sondern" im zweiten Teil des Verses die Betonungen gesetzt werden: "Nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade." Wenn man unter Gnade ist, ist man nicht unter Gesetz. Wenn man unter Gesetz ist, ist man nicht unter Gnade. Es ist nicht möglich, in beiden "Zuständen" zugleich zu sein.

 

Man beachte auch das ganz erstaunliche Statement "Die Sünde wird nicht über euch herrschen." Warum? Weil man als Christ nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade ist. Auch das Gegenteil ist wahr: Solange jemand unter dem Gesetz ist, wird die Sünde über jemanden herrschen.

 

Die meisten Gläubigen sind der Überzeugung, dass Gnade für einen Christen die richtige Art zu leben ist. Aber wenn sie das mit der Gnade zu schwierig finden, folgern sie daraus, dass es auch in Ordnung ist, nach dem Gesetz zu leben. Das Gesetz funktioniert vielleicht nicht so gut, aber im Grunde erwarten sie sich davon mehr oder weniger dieselben Resultate.

 

Das ist absolut falsch. Gnade und Gesetz sind keine Lebensalternativen. Es sind zwei Gegensätze, die völlig entgegengesetzte Resultate hervorbringen.

 

Paulus schreibt in Römer 10,5-6 über Gesetz und Gnade: "Mose nämlich schreibt von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: ‚Der Mensch, der das tut, wird dadurch leben.‘ Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht so: ‚Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren?‘ – nämlich um Christus herabzuholen…"

 

Das Gesetz ist klar. Wer durch das Gesetz gerecht gemacht werden möchte, muss allezeit alles tun, was das Gesetz sagt. Wenn man das schafft, braucht man die Gnade nicht. Aber wenn man nicht durch das Gesetz gerecht gemacht werden kann, muss man Gnade annehmen oder man erlangt gar keine Gerechtigkeit.

 

Das Gesetz sagt: "Du musst das und das tun und immer wieder tun, die ganze Zeit." Die Gnade sagt: "Jemand anderer hat das für dich getan."

 

Warum es uns so schwer fällt, Gnade ihren Lauf laufen zu lassen? Weil wir dabei keine Kontrolle haben, sondern glauben müssen. Wir haben es nicht im Griff. Gnade braucht Vertrauen, Gesetz nicht. Doch ist es unmöglich Gott ohne Glauben wohlzugefallen (siehe Hebräer 11,6). Wir stehen in dieser Gnade durch Glauben. Gesetz fordert, Gnade versorgt.

 

Gnade ist geschenkte Gerechtigkeit und göttliche Befähigung.

 

Gnade, der perfekte Lehrer

Die Gnade ist der perfekte Lehrer, weil sie uns nicht nur unterweist, sondern auch die Fähigkeit schenkt, gemäß der Unterweisung zu leben.

 

Titus 2,11-14

"11 Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, 12 und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf, 13 indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus erwarten. 14 Der hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig sei in guten Werken."

 

Lektionen die uns die Gnade Gottes beibringt und lehrt:

 

1. Die Gnade lehrt uns zu Gottlosigkeit und weltlichen Begierden NEIN zu sagen.

 

2. Die Gnade lehrt uns ein aufrechtes, gottesfürchtiges Leben voller Selbstkontrolle zu führen.

 

3. Die Gnade lehrt uns auf die Wiederkunft Jesu zu warten.

 

4. Die Gnade erinnert uns, dass Jesus starb, um uns zu erlösen und von aller Bosheit und Schlechtigkeit zu reinigen.

 

5. Die Gnade lehrt uns, dass wir eifrig darauf bedacht sein sollen, dass zu tun, was gut ist.

 

Gnade bewirkt ein Gott wohlgefälliges Leben.

 

Der Unterschied der Welten ausmacht: Aus Gnade ein wohlgefälliges Leben führen! Führt man ein heiliges (geheiligtes) Leben, WEIL man gerettet ist oder UM gerettet zu werden?

 

Gnade ist die umsonst empfangene und unverdiente Gunst Gottes gegenüber denen, die sie nicht oder die das Gegenteil verdient haben. 

 

Das Gesetz fordert Werke, aber Christus bietet Gnade an. Wir müssen uns für einen der beiden Wege entscheiden. Wir können nicht beide gleichzeitig gehen.


Quellen:

  • Derek Prince - Allein aus Gnade
  • eigene Anmerkungen

Dieser Lehrartikel basiert auf einer Lehrbotschaft über die Gnade von Derek Prince und beinhaltet einige Ergänzungen und Anmerkungen von uns.

 

Gottes Segen Euch allen!

 

1. Thessalonicher 5,23

"Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und  vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus!"

 

Amen