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Vielfach wird das Hirtenbild unmittelbar auf Gott bezogen. Jesus Christus wird im Alten Testament prophetisch als Hirte angekündigt und hat sein Amt und Dienst im Gleichnis vom guten Hirten dargestellt. Doch was möchte Gott nun damit ausdrücken, wenn er die Tätigkeit eines Hirten an Seinen Schafen und die Beziehung des Hirten zu den Schafen als bildhafte Beschreibung für sich selbst, Seinen Sohn oder auch für beauftragte Menschen benutzt?
Was ist gemeint, wenn davon gesprochen wird, dass Jesus das Wort Gottes ist? Ein Wort offenbart, erhellt, erklärt. Es schließt uns das Denken des Redenden auf. Als Wort Gottes zeigt uns Christus das Herz und die Gedanken Gottes. Er entschleiert den geheimnisvollen Gott. Er macht den jenseitigen Gott diesseits wohnhaft bei den Menschen. So widerspiegelt Christus für uns den sonst unzugänglichen und unsichtbaren Gott. Er offenbart und zeigt uns Gott.
In Johannes 10 sagt Jesus Christus, dass er „die Tür“ sei. Dieser Titel ist sein drittes „Ich bin“-Wort. Diese „Ich bin“ -Proklamationen weisen auf seine einzigartige, göttliche Identität und seinen Zweck hin. Doch was meint Jesus, wenn er von sich aus sagt, dass er „die Tür“ sei? Die Bedeutung wird besonders verständlich, wenn man den Brauch der antiken östlichen Schafhirten kennt.
Auf vielerlei Weise gleicht das physische Licht dem Einen, der das Licht der Welt ist. Die Welt braucht Licht. Sie kann ohne Licht nicht existieren. Ohne Licht wäre alles dunkel und unfruchtbar. Nichts könnte wachsen, nichts könnte leben. Die Welt ohne Christus ist eine Welt der Finsternis und Orientierungslosigkeit. Ohne Christus ist die Welt in geistlicher Finsternis. Er allein ist die Antwort auf das Suchen und die Sinnfrage. Er allein kann den Menschen aus der dunklen Sündennacht befreien.
Jesus Christus selber, der Sohn Gottes, bezeichnet sich als das Brot des Lebens. Ja, aber – wie soll man ihn denn essen können? Nun, zu ihm kommen und an ihn glauben, wie er auffordert, bedeutet, ihn so aufzunehmen, wie man ein Stück Brot in sich aufnimmt. Brot des Lebens, stille Du den tiefen Hunger unseres Lebens und schenke uns Glauben.
Als Formulierung der Selbstvorstellung wird der Ausdruck „Ich bin” in der Bibel lediglich von Gott, dem Vater, und Jesus Christus verwendet. Mit diesem Namen stellte sich Gott zuerst Mose vor, als er den Auftrag bekam, zum Pharao zu gehen. Mit dem gleichen Namen stellt sich auch der Herr Jesus Christus im Neuen Testament vor. Folglich nimmt Jesus für sich in Anspruch, der ewig-seiende und selbstexistente Gott zu sein, der im Fleisch gekommen ist.
Der Titel "Sohn Davids gehört zu den bedeutendsten Titeln Jesu. Knapp 20 Verse im NT beschreiben Jesus als den "Sohn Davids" und veranschaulicht Jesu Verhältnis zum irdischen Gottesvolk Israel. Er geht auf die Natanprophezeiung in 2. Samuel 7,13 zurück und ist doppeldeutig: Zum einen wird mit dem Titel die physische Abstammung Jesu, die sich aus der Abstammungslinie in Mt 1,1-17 & Lk 3,23-28) ergibt, deutlich, zum anderen zeigt er die Hoffnung der Menschen, die auf einen Erlöser warten.
Der "Spross" ist ein messianischer Titel für Jesus Christus, wodurch Sein Königtum betont wird. Als "Spross" aus der Wurzel "Isais", dem Vater Davids, ist Jesus Christus seiner menschlichen Herkunft nach ein Nachkomme Davids, gemäß der Verheißung Gottes über den Messias, der sich aus der Erniedrigung, in die das Geschlecht Davids gefallen war, zu Macht und Herrlichkeit erhoben hat.
Der Titel das "Alpha und Omega" unterstreicht, dass Jesus aus der Ewigkeit kam sowie alle Zeiten überdauert und meint zugleich, dass Jesus Christus am Anfang war und am Ende sein wird. Der Titel beschreibt auch den Stellenwert Jesu in unserem Leben. Er ist nicht nur in Bezug auf die Schöpfung und das Universum das Alpha und das Omega; das ist auch die Position, die Er im Leben jedes einzelnen einnimmt, der an ihn glaubt.
Unter den vielen Namen und Titeln, die die Bibel dem Herrn Jesus Christus zuordnet, ragt einer in besonderer Weise hervor: "das Lamm Gottes". Er ist das Lamm, das die Strafen für unsere Sünden auf sich nahm, damit jeder, der an ihn glaubt, für immer mit Gott versöhnt ist. Die Natur Jesu, des Lammes Gottes, ist ein Beispiel und Muster für uns, dem wir in unserem Leben nacheifern müssen. Jesus als Lamm Gottes ist auch mit Seinem ersten Kommen verbunden.

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