Das neutestamentliche Ysop


2. Mose 12,22

Dann nehmt ein Büschel Ysop und taucht es in das Blut im Becken und streicht etwas von dem Blut an die Oberschwelle und an die beiden Türpfosten…“

 

Offenbarung 12,11

Und sie haben ihn überwunden wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses…“


Im Neuen Testament hat Gott uns etwas gegeben, das dem Ysop entspricht. Damit wenden wir das Blut Jesu an und machen uns den vollständigen Schutz sowie alles, was Gott uns durch dieses Blut zur Verfügung stellt, persönlich zu eigen.

 

Lukas 10: Autorität über die Mächte der Finsternis

In Lukas 10,17-19 heißt es: „Die Siebzig aber kehrten mit Freuden zurück und sprachen: Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen. Er sprach aber zu ihnen: Ich schaute den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen. Siehe, ich habe euch die Macht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über die ganze Kraft des Feindes, und nichts soll euch schaden“ (Lk 10,17-19).

 

Die Dämonen gehören zum unsichtbaren Reich der Finsternis. Es sind geistliche Wesen ohne Körper. Die Jünger waren voller Freude, weil sie erlebt hatten, dass diese bösen Geister ihnen gehorchen mussten, als sie im Namen Jesu auftraten. Sie gingen als von Jesus gesandte Vertreter in seiner Autorität, und genau darin lag die Ursache ihrer Vollmacht.

 

Darum sagten sie: „Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen.“ Jesus antwortete: „Ich schaute den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.“

 

Hier sehen wir, wie der Sieg Jesu erstmals in größerem Umfang durch seine Nachfolger praktisch umgesetzt wurde.

 

Doch dann spricht Jesus einen entscheidenden Satz: „Siehe, ich gebe euch die Vollmacht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch in irgendeiner Weise schaden“ (Lk 10,19).

 

Diese Worte sind von zentraler Bedeutung. Wenn wir als Vertreter des Reiches Gottes leben, gibt uns Gott durch Jesus Autorität über die Mächte der Finsternis. Die „Schlangen und Skorpione“ stehen dabei für die Kräfte des feindlichen Reiches. Ihnen gegenüber sind wir nicht schutzlos, sondern bevollmächtigt, sie zu überwinden.

 

Wichtig ist: Diese Autorität ist umfassend. Als Nachfolger Jesu, als seine Jünger und Vertreter seines Reiches, stehen wir im Sieg Jesu und handeln aus seiner Autorität heraus.

 

Damit keine Angst Raum gewinnt, fügt Jesus hinzu: „…und nichts soll euch schaden.“ Diese Zusage galt nicht nur den damaligen Jüngern. Sie gilt jeder Generation von Gläubigen.

 

Wir gehen im Namen Jesu. Wir setzen seinen Sieg und seine Autorität praktisch um gegenüber allen Kräften des Reiches Satans. Sinngemäß sagt Jesus: Fürchtet euch nicht. Vertraut mir, und ihr werdet sehen, wie mein Sieg in eurem Leben wirksam wird.

 

Geistlicher Kampf und geistliche Waffen (2Kor 10)

Da unser Kampf geistlicher Natur ist, müssen auch unsere Waffen geistlicher Natur sein.

 

In 2. Korinther 10,4-5 heißt es: „Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen; so zerstören wir überspitzte Gedankengebäude und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und nehmen jeden Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi“ (2Kor 10,4-5).

 

Unsere Waffen sind göttlich und wirksam. Die Kraft Gottes selbst liegt in ihnen. Dadurch sind wir befähigt, die Festungen Satans zu zerstören.

 

Dabei ist wichtig zu sehen: Die Schrift stellt uns nicht als solche dar, die sich in der Defensive befinden, sondern als solche, die vorangehen. Wir ziehen uns nicht zurück und fragen uns, was Satan gegen uns ausrichten könnte. Wir greifen an.

 

Wo immer Satan eine Festung errichtet, etwas, das sich erhebt, das von Stolz, Hochmut oder Selbstbehauptung geprägt ist und sich gegen Gott stellt, dort treten wir ihm entgegen. Mit den Waffen, die Gott uns gegeben hat, zerstören wir diese Festungen.

 

Gott hat uns dazu alles zur Verfügung gestellt, was wir brauchen.

 

Offenbarung 12: Der Sieg über Satan

Unmittelbar nach der Offenbarung Satans als Drache und Schlange lesen wir in Offenbarung 12,10-11: „Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte. Und sie haben ihn überwunden wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod!“ (Offb 12,10-11).

 

Diese Verse zeigen ein Bild des vollständigen und endgültigen Sieges der Gläubigen über Satan und sein Reich. Auffällig ist: Es sind die Gläubigen, die den Sieg davontragen.

 

Gleichzeitig wird deutlich, durch welche Mittel dieser Sieg zustande kommt. In dieser Beschreibung erkennen wir die Waffen, durch die dieser Sieg errungen wird.

 

Schauen wir uns einige Aspekte dieser Aussage genauer an.

 

Zunächst heißt es: „Sie haben ihn überwunden.“ Mit „sie“ sind die Gläubigen gemeint, mit „ihn“ Satan. Es wird also ein direkter Konflikt beschrieben. Auf der einen Seite stehen die Gläubigen, auf der anderen Seite Satan. Die Gläubigen treten in eine persönliche und konkrete Auseinandersetzung ein.

 

Dann wird von einer umfassenden Hingabe gesprochen: „…sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod.“ Das ist entscheidend. Es sind die völlig hingegebenen Gläubigen, die diese Autorität ausüben und diese Waffen gebrauchen.

 

Das lässt sich mit einem Soldaten vergleichen. Er dient nicht unter der Bedingung, sein Leben unbedingt zu bewahren, sondern ist bereit, es im Ernstfall hinzugeben. Eine solche Hingabe ist auch in diesem geistlichen Kampf notwendig.

 

Schließlich werden die entscheidenden Elemente genannt: das Blut des Lammes, das Wort und das Zeugnis der Gläubigen. Diese drei wirken zusammen.

 

Die drei Elemente des Sieges (Blut, Wort, Zeugnis)

In Offenbarung 12,10-11 werden die entscheidenden Elemente genannt, durch die der Sieg zustande kommt. Es sind drei klar unterscheidbare und zugleich zusammenwirkende Faktoren: das Blut des Lammes, das Wort und das Zeugnis der Gläubigen.

 

Diese drei gehören untrennbar zusammen. Keines steht für sich allein, sondern sie wirken gemeinsam.

 

Das Blut des Lammes im Alten Testament (Passah – 2Mo 12)

Um das Blut des Lammes richtig zu verstehen, müssen wir seinen Hintergrund im Alten Testament betrachten. Die Formulierung führt unmittelbar zum Passah.

 

Jeder jüdische Leser, der vom „Blut des Lammes“ hört, denkt zuerst an die Befreiung aus Ägypten. Das Passah war die jährliche Erinnerung an diese Erlösung und an den Sieg Gottes über die Macht der Unterdrückung.

 

In 2. Mose 12,21-23 wird die Passahhandlung beschrieben: „Und Mose berief alle Ältesten Israels und sagte zu ihnen: Macht euch daran und nehmt euch nach der Größe eurer Sippen Schafe und schlachtet das Passah. Dann nehmt ein Büschel Ysop und taucht es in das Blut im Becken und streicht etwas von dem Blut, das in dem Becken ist, an die Oberschwelle und an die beiden Türpfosten. Ihr aber – von euch darf bis zum Morgen keiner zur Tür seines Hauses hinausgehen. Und der HERR wird durch das Land gehen, um die Ägypter zu schlagen. Sieht er dann das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Türpfosten, wird der HERR an der Tür vorübergehen und wird dem Verderber nicht erlauben, in eure Häuser zu kommen, euch zu schlagen“ (2Mo 12,21-23).

 

Der gesamte Schutz Israels hing an zwei Dingen: an dem geschlachteten Lamm und an seinem Blut. Nur das Blut des Passahlammes bewirkte Schutz.

 

Jeder israelitische Vater nahm ein Lamm für sein Haus und schlachtete es. Das Blut wurde sorgfältig in einem Gefäß aufgefangen. Das Lamm war geschlachtet, das Blut war vorhanden – doch solange es im Gefäß blieb, schützte es niemanden.

 

Gott handelt hier sehr konkret. Das Blut musste an den Ort gebracht werden, wo der Schutz notwendig war: an den Eingang des Hauses. Es wurde an die Oberschwelle und an die beiden Türpfosten gestrichen.

 

Auffällig ist, dass die untere Schwelle nicht bestrichen wurde. Über das Blut durfte nicht gegangen werden, denn es war heilig.

 

Erst als das Blut sichtbar am Haus angebracht war, stand der Schutz für die Bewohner unter dieser Voraussetzung fest: Sie mussten im Haus bleiben, also hinter dem Blut.

 

Die Bedeutung von Ysop beim Passah

Es gab nur einen Weg, das Blut vom Gefäß an die Tür zu bringen: durch ein Büschel Ysop. Ysop war eine kleine, unscheinbare Pflanze, die im Nahen Osten weit verbreitet war. Jeder konnte sie beschaffen. Gerade in ihrer Einfachheit lag ihre Bedeutung. Nachdem das Lamm geschlachtet und das Blut im Gefäß aufgefangen worden war, nahm der Hausvater ein Büschel Ysop, tauchte es in das Blut und strich es an die Oberschwelle und die Türpfosten. Ohne Ysop wäre das Lamm vergeblich geschlachtet worden. Das Blut wäre zwar vorhanden gewesen, hätte aber keinen Schutz bewirkt. Für jede einzelne Familie war der Gebrauch des Ysops entscheidend.

 

Übertragung auf das Neue Testament – das Blut Jesu

Im Neuen Testament hat Gott uns etwas gegeben, das dem Ysop entspricht. Damit wenden wir das Blut Jesu an und machen uns den vollständigen Schutz sowie alles, was Gott uns durch dieses Blut zur Verfügung stellt, persönlich zu eigen.

 

Im Folgenden wird deutlich, was im Neuen Testament dem Ysop entspricht und wie wir das Blut Jesu so anwenden, dass Schutz und Sieg in unserem Leben wirksam werden. Es geht darum, die uns gegebene Autorität praktisch auszuüben und das Blut für uns wirksam werden zu lassen.

 

Es gibt also im Neuen Testament ein Gegenstück zum Ysop, durch das das Blut des Passahlammes vom Gefäß an den Ort gebracht wurde, wo es gebraucht wurde.

 

Jesus als Passahlamm (Joh 1,29; 1Kor 5,7)

Zunächst muss klar festgehalten werden: Das Neue Testament zeigt eindeutig, dass das Passahlamm ein Hinweis auf Jesus ist, das Lamm Gottes. Alles, was im Passah als Vorausbild gegeben wurde, hat sich konkret in ihm und in seinem Tod am Kreuz erfüllt.

 

In Johannes 1,29 heißt es: „Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ (Joh 1,29).

 

Johannes machte durch Offenbarung deutlich, dass Jesus das Lamm Gottes ist, das die Sünde der Welt trägt. Für jeden Israeliten war die Bezeichnung „Lamm Gottes“ unmittelbar mit dem Passah verbunden.

 

Noch deutlicher wird es in 1. Korinther 5,7: „Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja bereits ungesäuert seid! Denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet“ (1Kor 5,7).

 

Hier wird ausdrücklich gesagt: Christus ist unser Passahlamm. Das ist eine geschichtliche Tatsache. Als Jesus am Kreuz starb, erfüllte sich das Bild des Passahlammes. Durch sein Blut stehen dem Volk Gottes Schutz und umfassender Sieg zur Verfügung.

 

Wie exakt und bis ins allerletzte Detail Jesus dieses alttestamentliche Bild erfüllte, zeigt sich an einem scheinbar kleinen Randdetail seiner Kreuzigung. Im Alten Bund schützte das Blut des Passahlammes nur, weil es mit einem Büschel Ysop an die Türrahmen gestrichen wurde. Als Jesus, das wahre Lamm Gottes, am Kreuz sein Leben gab und rief „Mich dürstet“, hielt man ihm einen Schwamm mit Essig an die Lippen. Und dieser Schwamm war befestigt an exakt einem solchen Ysop-Zweig. Die Parallele ist offensichtlich: Gott selbst verweist im Moment des Todes Jesu durch den Ysop darauf, dass hier das endgültige Passahlamm geschlachtet wird.

 

Das Prinzip: Blut muss angewendet werden

In der Passahhandlung des Alten Testaments wurde das Blut des Lammes in einem Gefäß aufgefangen. Dort stand es zur Verfügung. Doch solange es im Gefäß blieb, hatte niemand Anteil an seinem Schutz.

 

Um wirksam zu werden, musste das Blut an den Ort gebracht werden, wo die Menschen lebten. Es musste angewendet werden.

 

Genau dieses Prinzip gilt auch für das Blut Jesu, das für uns vergossen wurde.

 

Sein Blut ist vergossen. Durch dieses Blut stehen dem Volk Gottes Schutz und Sieg zur Verfügung. Doch zunächst steht dieses Blut gewissermaßen „bereit“. Es ist vorhanden, es ist wirksam, es enthält alles, was wir brauchen.

 

Aber: Damit wir tatsächlich in den Schutz und den Sieg hineinkommen, muss dieses Blut auf unser Leben angewendet werden. Es muss an den Ort gebracht werden, an dem wir leben. Es braucht eine persönliche Anwendung. Im Alten Testament geschah das durch den Ysop. Im Neuen Testament geschieht es nicht durch eine Pflanze, sondern durch das, was Gott uns gegeben hat.

 

Das neutestamentliche „Ysop“ – unser Zeugnis

In Offenbarung 12,11 heißt es: „Und sie haben ihn überwunden wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod!“ (Offb 12,11).

 

Hier wird deutlich, wie das Blut Jesu in unserem Leben wirksam wird.

 

Um das Blut an den Ort zu bringen, an dem wir Schutz und Sieg brauchen, verwenden wir kein Ysop. Stattdessen gebraucht Gott etwas anderes: unser persönliches Zeugnis.

 

Unser Zeugnis nimmt im Neuen Testament die Stelle des Ysops ein. So wie im Alten Testament das Blut durch den Ysop vom Gefäß an die Tür gebracht wurde, so wird im Neuen Testament das Blut Jesu durch unser Zeugnis auf unser Leben angewendet.

 

Das bedeutet: Wir legen mit unserem eigenen Mund Zeugnis darüber ab, was das Blut Jesu nach der Aussage des Wortes Gottes für uns bewirkt. Genau darin liegt die Anwendung. Unser Zeugnis ist das Mittel, durch das das Blut Jesu, das am Kreuz vergossen wurde und zur Verfügung steht, auf unser persönliches Leben übertragen wird.

 

Schlussgedanke: Wie das Zeugnis den Sieg wirksam macht

Damit wird auch verständlich, warum drei Elemente zusammengehören: das Blut des Lammes, das Wort Gottes und unser persönliches Zeugnis.

 

Das Blut ist die Grundlage. Es ist durch das Opfer Jesu ein für alle Mal gegeben. Es steht immer zur Verfügung. Das Wort Gottes offenbart, was dieses Blut bewirkt und was es uns zuspricht. Doch der entscheidende Punkt liegt bei unserem Zeugnis. Es ist das einzige Element, das sich verändert. Es ist unser Anteil. Unser Zeugnis entspricht dem Ysop. Es ist einfach, unscheinbar und für jeden zugänglich. Und doch ist es von entscheidender Bedeutung.

 

Im Alten Testament bewirkte das Blut des Passahlammes ohne den Ysop keinen Schutz. Es war vorhanden, aber nicht wirksam für die einzelne Familie. Genauso gilt im Neuen Testament: Das Blut Jesu steht zur Verfügung. Alles, was wir brauchen, ist darin enthalten. Alles wird durch das Wort Gottes offenbart.

 

Doch erst durch unser persönliches Zeugnis wird das wirksam, was das Blut für uns bereithält.

 

Satan zu überwinden durch das Blut des Lammes und durch das Wort unseres Zeugnisses bedeutet deshalb: Wir stimmen mit unserem Zeugnis mit dem überein, was Gottes Wort über das Blut Jesu sagt.

 

Wir sprechen aus, was das Blut Jesu nach dem Wort Gottes für uns bewirkt.

 

Wenn wir das persönlich ergreifen, wenn wir es bewusst mit unserem Mund bekennen und vor der unsichtbaren Welt festhalten, dann geschieht genau das, was im Bild des Passah vorgezeichnet ist:

 

Unser Zeugnis wird zum „Ysop“. Es nimmt das Blut und bringt es in unser Leben hinein. Dadurch wird der Schutz und der Sieg, den Gott durch das Blut bereitet hat, konkret wirksam.

 

Dasselbe Prinzip sehen wir auch an anderer Stelle in der Schrift. In Hebräer 4,2 wird von den Israeliten gesagt, dass ihnen das gehörte Wort nichts nützte, weil es sich nicht mit dem Glauben verband. Das Wort war da. Die Verheißung war da. Aber es wurde nicht wirksam, weil es nicht im Glauben ergriffen wurde. Genauso verhält es sich mit dem Blut Jesu. Es ist gegeben. Es steht vollständig zur Verfügung. Doch es wird erst dann wirksam, wenn wir es im Glauben persönlich anwenden. Unser Zeugnis ist genau dieser Ausdruck des Glaubens. Wenn wir aussprechen, was das Wort Gottes über das Blut sagt, verbinden wir das Gehörte mit Glauben. Dadurch wird das, was Gott bereitgestellt hat, in unserem Leben wirksam.


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Gottes Segen Euch allen!

 

1. Thessalonicher 5,23

Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus!

 

Amen und Amen